Pressemeldung
Stadt hat keinen Plan B für die Bergische Kaserne
Wohnungsbauoffensive gerät schwer ins Hintertreffen
Im Wohnungsausschuss hat die Verwaltung auf Anfrage der SPD/Volt-Ratsfraktion deutlich gemacht, dass sie trotz monatelanger Diskussion um die Zukunft der Bergischen Kaserne keinen klaren Plan hat, wie sie die noch 1000 geplanten Wohnungen im Rahmen der Wohnungsbauoffensive kompensieren möchte. Für die Wohnungsbauoffensive, zu der die Bergische Kaserne seit 2023 fest dazugehört hat, ist das ein schwerer Schlag.
„Wir sind enttäuscht von der Planlosigkeit des Oberbürgermeisters bei einem der wichtigsten Themen der Stadt, dem bezahlbaren Wohnen. Anstatt nun aktiv dafür zu sorgen, dass die Stadt neue Flächen bekommt, redet sich die Verwaltung mit dem Hinweis auf nicht-benannte Verfahren heraus. Ein dringend benötigtes klares Signal, wie zum Beispiel der Kauf des Glasmacherviertels, ist dem Oberbürgermeister offensichtlich nicht möglich. So scheitert die Wohnungsbauoffensive“, kommentiert die Vorsitzende und wohnungspolitische Sprecherin der SPD/Volt-Fraktion, Sabrina Proschmann.
„Als SPD/Volt-Fraktion werden wir weiter dafür streiten, dass die 8.000 bezahlbaren Wohnungen auf städtischen Flächen entstehen – selbst, wenn der Oberbürgermeister das Ziel offensichtlich aufgegeben hat“, so Proschmann abschließend.
Mit freundlichen Grüßen
SPD/Volt-Fraktion im Rat der
Landeshauptstadt Düsseldorf
Rathausufer 8
40213 Düsseldorf