SPD/Volt-Fraktion will klare Regeln für die Papierfabrik in Bilk
Die Stadt will das Gelände der Papierfabrik vor Spekulationen schützen und dort künftig Wohnen und Handwerk ermöglichen. Sie greift damit einen Vorschlag auf, den wir frühzeitig gefordert haben. Jetzt muss sichergestellt werden, dass beides dauerhaft möglich bleibt.
Uns ist wichtig: Auf dem Gelände sollen neue Wohnungen entstehen. Gleichzeitig braucht das Handwerk dringend innenstadtnahe Flächen. Düsseldorf braucht beides.
„Es ist gut, dass unser Vorschlag aufgegriffen wird. Wir geben der Stadt gerne gute Ideen. Wohnen und Handwerk gehören zusammen. Dafür braucht es klare Regeln statt Einzelfallentscheidungen“, erklärt Fabian Zachel, Bürgermeister und Sprecher der SPD/Volt-Ratsfraktion im Wirtschaftsausschuss.
Allerdings soll künftig bei jedem Bauvorhaben einzeln entschieden werden, ob Wohnen oder Handwerk zulässig ist. Das schafft Unsicherheit. Denn wenn zuerst Wohnungen entstehen, wird es für Handwerksbetriebe später deutlich schwieriger.
Deshalb fordern wir im Stadtrat am 16.07. einen Bebauungsplan für ein Urbanes Gebiet. So wird von Anfang an festgelegt, wo Wohnen und wo Handwerk möglich sind. Unternehmen erhalten verlässliche Rahmenbedingungen. Gleichzeitig können sich die Bilkerinnen und Bilker frühzeitig mit ihren Ideen in die Planung einbringen.
„Wir wollen neue Wohnungen bauen und gleichzeitig das Handwerk dauerhaft sichern. Handwerk gehört dorthin, wo es gebraucht wird, und nicht auf die grüne Wiese. Wenn Wohnen und Handwerk von Anfang an gemeinsam geplant werden und die Bilkerinnen und Bilker beteiligt sind, entsteht ein Quartier, das dauerhaft funktioniert“, so Zachel abschließend.
Mit freundlichen Grüßen
SPD/Volt-Fraktion im Rat der
Landeshauptstadt Düsseldorf
Rathausufer 8
40213 Düsseldorf
Joschka.Langenbrinck@duesseldorf.de